Eric Clapton

Eric Clapton

Der Anfang einer Weltkarriere: Von den Yardbirds zu John Mayall, danach wurde Cream gegründet!


Für mich persönlich ist Eric Clapton  einer der profiliertesten Rock- und Blues-Musiker seit Mitte der 1960er Jahre. Verfolgen wir die Anfänge.

Yardbirds

Seinen ersten Job als Profimusiker bekam Eric Clapton im Oktober 1963 als Leadgitarrist bei den Yardbirds. Er war damals 18 Jahre alt. Im März 1965 verließ er die Gruppe nach eigenen Worten nicht ganz unfreiwillig (vgl. Eric Clapton 2007: 59) , nachdem die zuvor bluesorientierte Band mit For Your Love ihren ersten kommerziellen Erfolg feiern konnte. In seiner lesenswerten, 2007 erschienen, Autobiografie „Mein Leben“ schreibt Clapton:

„Als die Yardbirds beschlossen, >>For Your Love<< aufzunehmen, war das für mich im Grunde der Anfang vom Ende, weil ich nicht wusste, wie wir eine solche Platte machen und gleichzeitig die Band bleiben konnten, die wir waren. Meinem Gefühl nach hatten wir uns komplett verkauft. Ich spielte bei der Aufnahme mit, aber mein Beitrag beschränkte sich auf ein kurzes Blues Riff im Mittelteil.“ (Eric Clapton 2007: 59)

Für mich war eben genau dieser Mittelteil, der eigentlich nur aus einem kurzen Rhythmuswechsel mit einem rockigen Beat besteht, immer das Beste an dem Stück. Auf der B-Seite „Got To Hurry“ lässt Clapton allerdings anklingen, welchen Musikstil er bevorzugt: den Blues.

Eric Claptons Nachfolger bei den Yardbirds wurde übrigens Jeff Beck. Mitte 1966 wurde Jimi Page zunächst als Bassist verpflichtet. Später spielte er zusammen mit Jeff Beck kurz gemeinsam die Leadgitarre und übernahm dann nach dessen Ausscheiden ab Ende 1966 die Gitarrenparts und die Leitung der Band. 1968 löste sich die Band auf. Jimi Page gründete mit neuen Musikern zunächst die New Yardbirds. Aus dieser Formation wurde dann ab Herbst 1968 Led Zeppelin. 1992 wurden die Yardbirds in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Ein wesentlicher Grund dafür dürfte die Rolle der Band als Sprungbrett für 3 spätere Weltkarrieren gewesen sein: Die, der ehemaligen Mitglieder Clapton, Beck und Page.

Eric Clapton ist bislang als einiger Künstler drei Mal in der Ruhmeshalle des Rock vertreten: Mit den Yardbirds, mit der Gruppe Cream und als Solokünstler.


John Mayall´s Bluesbreakers

Für Eric Clapton war das von April 1965 bis Mitte 1966 währende Gastspiel bei John Mayall´s Bluesbreakers eine Art Zwischenstation hin zum Frontman. Musikalisch ist Eric Claptons Reifeprozess in dem hervorragenden Bluesalbum John Mayall – Blues Breakers with Eric Clapton dokumentiert. Für einen Bluesrock-Fan ist es eine Art Pflichtalbum, das in keiner Schallplattensammlung fehlen sollte. Auf diesem Album kommt auch der typische Clapton-Gitarren-Sound zum ersten Mal richtig zum Tragen. (vgl. Eric Clapton 2007: 77-78)
Eric Clapton verließ die Bluesbreakers Mitte 1966. Sein Nachfolger an der Gitarre wurde Peter Green, der dann 1967 Fleetwood Mac gründete. Mick Taylor wurde Peter Greens Nachfolger, bevor er 1969 bei den Rolling Stones als Nachfolger von Brian Jones einstieg.

John Mayall´s Bluesbreakers waren eine Art Talentschmiede für viele spätere Musikkarieren: Nicht nur für Gitarristen. John Mayall wird neben Alexis Korner auch gerne als Vater des britischen Blues genannt.

Cream

das kommt jetzt als Nächstes!


Blind Faith

Delany & Boney

Derek and the Dominos


Eric Clapton Steve Winwood 2010 in Hamburg!

Eric Clapton & Steve Winwood 2010 in Hamburg!


Literaturverzeichnis
Eric Clapton (2007): Mein Leben, 1. Aufl., Kiepenheuer & Witsch, Köln


Meine Vinylplatten von Eric Clapton

Meine CDs von Eric Clapton

Meine Vinylplatten von Cream