Wenn ich mich recht erinnere, habe ich mir 1969 das zweite Album der Band gekauft. Inspiriert durch deren Hit Whole Lotta Love lief das Album zu dieser Zeit schon rauf und runter in meinem damaligen „Kinderzimmer“ zuhause bei meinen Eltern. Damals noch auf einem Dual-Mono-Plattenspieler. Led Zeppelin gehörten in den folgenden Jahren – zusammen mit Deep Purple – zu den Hard-Rock-Bands, deren Alben ich bis Mitte der 1970er Jahre wahrscheinlich mit am häufigsten gehört habe.
Aus heutigen Sicht ist allerdings das erste Album der Band, das Anfang 1969 veröffentlicht wurde, und einfach nur Led Zeppelin (1) heißt, für mich eines ihrer interessantesten Werke. Dort werden z.B. 2 Bluesklassiker „You Shook Me “ und „I Can’t Quit You Baby“ von Willie Dixon eher „Hard-Rock-mäßig“ interpretiert. Damals fiel mir neben dem Sound des Albums insbesondere das Schlagzeugspiel von John Bonham auf. So etwas hatte es bis dahin höchstens auf Jeff Beck´s Album Truth in Ansätzen gegeben. Das Album erschien im Oktober 1968.
Ich habe Chatgpt gefragt „kann man Jeff Beck´s Album Truth und das erste Album von Led Zeppelin vergleichen?“
die Antwort des KI-Chatbots:
„Ja – man kann Jeff Becks Truth (1968) sehr gut mit Led Zeppelin I (1969) vergleichen, und der Vergleich ist sogar ziemlich spannend. Die beiden Alben stehen direkt an der Schwelle vom Blues Rock zum Hard Rock, wirken aber wie zwei unterschiedliche Antworten auf dieselbe Zeit.
🧱 Gemeinsame Basis
🎸 Britischer Blues als Ausgangspunkt
Beide Alben:
- greifen stark auf amerikanischen Blues zurück (Willie Dixon, Muddy Waters)
- setzen auf verzerrte, dominante Gitarren
- wirken roh, laut und bewusst ungeschliffen
Man hört: Hier entsteht gerade etwas Neues.
⚖️ Zentrale Unterschiede
🔥 Vision & Geschlossenheit
- Jeff Beck – Truth
Klingt wie ein hochklassiges Experiment: brillante Ideen, aber stilistisch noch suchend.
Viele Songs wirken wie einzelne Statements. - Led Zeppelin I
Klingt wie ein Manifest. Selbstbewusst, geschlossen, mit klarer ästhetischer Vision.
👉 Zeppelin wirkt „fertiger“, fast schon programmatisch.
🎸 Gitarrenstil
- Jeff Beck:
Extrem expressiv, aggressiv, unberechenbar – viel Feedback, Bending, Klangexperimente.
→ Einflussreich für spätere Hard- und Heavy-Gitarristen. - Jimmy Page:
Mehr Riffs, Struktur, Dramaturgie. Weniger Chaos, mehr architektonisches Denken.
🎤 Gesang
- Rod Stewart (Truth):
Erdiger, souliger Blues-Gesang, sehr amerikanisch geprägt. - Robert Plant:
Höher, schärfer, dramatischer – klarer Schritt Richtung Hard Rock / Metal.
🥁 Rhythmusgruppe
- Truth: gut, aber traditioneller Blues-Groove
- Led Zeppelin I:
John Bonham setzt neue Maßstäbe: Wucht, Raum, Groove – sofort ikonisch.
🧠 Produktion & Sound
- Truth: roh, livehaftig, fast dokumentarisch
- Led Zeppelin I:
Bereits stark durchproduziert, mit klarer Sound-Vision (Jimmy Page als Produzent)
🧭 Historische Einordnung
Spannend:
- Truth erschien vor Led Zeppelin I und bereitete den Boden.
- Ohne Truth hätte Led Zeppelin I wahrscheinlich anders geklungen.
(Plant und Page kannten das Album sehr gut – Rod Stewart war zeitweise sogar Kandidat für Zeppelin.)
🏁 Fazit
Ja, man kann sie vergleichen – aber eher so:
„Truth“ zeigt, was möglich ist.
„Led Zeppelin I“ zeigt, was daraus geworden ist.
Oder zugespitzt:
- Truth = Übergangswerk, visionär, aber fragmentiert
- Led Zeppelin I = Geburt eines neuen Standards
Wenn du willst, können wir auch Song für Song vergleichen (z. B. „Beck’s Bolero“ vs. „Dazed and Confused“) – das lohnt sich richtig.
Ich habe Chatgpt gefragt „Was zeichnete die Band Led Zeppelin aus?“
die Antwort des KI-Chatbots:
„Led Zeppelin zeichneten sich durch eine ziemlich einzigartige Mischung aus musikalischer Virtuosität, Innovationslust und roher Energie aus. Ein paar der wichtigsten Punkte:
- Stil-Mix: Sie kombinierten Blues, Hard Rock, Folk und Psychedelic Rock – oft in einem einzigen Song. Das war damals neu und prägend für den späteren Hard Rock und Heavy Metal.
- Instrumentale Meisterschaft:
- Jimmy Page mit seinen ikonischen Riffs und Studioexperimenten
- John Bonham, berühmt für seinen extrem kraftvollen, groove-betonten Schlagzeugstil
- John Paul Jones als vielseitiger Multiinstrumentalist
- Robert Plant mit seiner hohen, emotionalen Stimme und bluesigem Ausdruck
- Innovative Produktion: Jimmy Page nutzte das Studio selbst als Instrument – mit ungewöhnlichen Mikrofonierungen, Hallräumen und Layern. Viele Sounds waren ihrer Zeit voraus.
- Mythos & Symbolik: Die Band spielte mit Mystik, Fantasy, nordischer Mythologie und Okkultismus, besonders sichtbar im unbetitelten vierten Album („Led Zeppelin IV“) mit den berühmten Symbolen.
- Albumorientierung statt Singles: Sie setzten auf Alben als Gesamtkunstwerke, nicht auf Hit-Singles – was ihre künstlerische Freiheit stärkte.
- Live-Auftritte: Legendär lang, laut und improvisationsreich. Songs wurden auf der Bühne oft völlig neu interpretiert.
Kurz gesagt: Led Zeppelin waren nicht nur eine Rockband, sondern ein kulturelles Phänomen, das Sound, Attitüde und Produktionsstandards nachhaltig verändert hat. 🎸🔥“
Als nächstes habe ich Chatgpt gefragt „welche Songs von Led Zeppelin sind stilbildende Songs ?“
die Antwort des KI-Chatbots:
„Gute Frage – bei Led Zeppelin gibt es gleich mehrere Songs, die ganze Stilrichtungen geprägt haben. Hier eine Auswahl der stilbildenden Songs, jeweils mit kurzer Einordnung:
🔥 Hard Rock & Heavy Metal
- „Whole Lotta Love“ (1969)
Das Blaupausen-Riff für Hard Rock: simpel, fett, aggressiv. Ohne diesen Song sähe Heavy Metal anders aus. - „Communication Breakdown“ (1969)
Extrem schnelles, treibendes Riff – oft als Vorläufer von Punk und Speed Metal genannt. - „Black Dog“ (1971)
Komplexe Rhythmik + monströses Riff = neues Level an Rock-Komposition.
🌫️ Blues Rock (modernisiert)
- „Dazed and Confused“ (1969)
Dunkel, schwer, hypnotisch – Blues in epischer, psychedelischer Form. - „Since I’ve Been Loving You“ (1970)
Emotionaler Slow Blues mit maximaler Intensität, stilprägend für spätere Bluesrock-Bands.
🌿 Folk Rock & Akustik
- „Going to California“ (1971)
Feinfühliger Akustik-Folk, der zeigte, dass Hard-Rock-Bands auch zerbrechlich sein können. - „The Battle of Evermore“ (1971)
Folk + Fantasy + Mandoline – enorm einflussreich für Folk Rock und Fantasy-Rock.
🌪️ Epischer Rock / Rock-Hymnen
- „Stairway to Heaven“ (1971)
Der Prototyp des epischen Rocksongs: leise → laut, akustisch → elektrisch. Unzählige Male kopiert. - „Kashmir“ (1975)
Orientalisch angehauchte Rhythmik, schwere Streicher, monumentaler Sound – einzigartig und extrem einflussreich.
🧪 Studio- & Sound-Experimente
- „When the Levee Breaks“ (1971)
Legendärer Drum-Sound (Bonham!) – Vorlage für Rock, Hip-Hop und Sampling-Kultur. - „No Quarter“ (1973)
Düster, atmosphärisch, fast proto-doom – stilprägend für Progressive und Doom Rock.
⚡ Funk & Groove Rock
- „Trampled Under Foot“ (1975)
Funkiger Synth-Bass + Rock-Attitüde – Vorläufer von Funk Rock und Crossover.
Kurz gesagt:
Wenn man Led Zeppelins DNA verstehen will, sind besonders diese Songs zentral:
„Whole Lotta Love“, „Stairway to Heaven“, „Kashmir“, „Dazed and Confused“ und „When the Levee Breaks“.
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